Anfang Januar 2012 verschickte Diabetes-Kids eine Rundmail, in der Diabetes-Paten gesucht wurden. Als Voraussetzung für diese gemeinnützige Tätigkeit muss man natürlich selbst seit dem Kindesalter zu dem Meer der Typ-1-Diabetiker zählen und den 21. Geburtstag gefeiert haben. Obwohl ich erst mit 17 Jahren an Diabetes erkrankte, brachte mich diese E-Mail auf den Gedanken, warum die im Typ-1-Bereich unter Mitgliedermangel leidenden Selbsthilfegruppen des DDBs beispielsweise keine ähnlich lokal begrenzte Initiativen starten. Zusätzlich zu dem plakativ formulierten Programm, sich mit manchmal durchaus langweiligen Vereinsregeln zu beschäftigen und monatlich ein- oder zweimal Kegeln zu gehen, könnten die SHGs zu Zentren der Diabetes-Patenschaften werden. Durch die Kontakte zu den niedergelassenen Spezialisten und anderem medizinischen Betreuungspersonal, könnte der Diabetes-Pate dem/der jungen Diabetiker/in helfen, sich im Leben zurechtzufinden, seinen Diabetes zu akzeptieren und sich neue Möglichkeiten für eine bessere Lebensqualität zu erschließen.
Mit dieser Idee möchte ich weder die Arbeit der aktiven Selbsthilfegruppen negieren, noch die Kompetenz der Diabetes-Schwerpunktpraxen als Koordinationsstellen für das Diabetesmanagement in Frage stellen. Trotzdem gibt es leider Themen, die nur jemand versteht, der selbst von der Krankheit betroffen ist und diese Probleme bestenfalls selbst bestreiten musste. Auf der anderen Seite könnten sich auch dem Diabetes-Paten neue Erkenntnisse eröffnen, denn durch die gegebene Hilfestellung – in welcher Form auch immer, sei es nun Skype, E-Mail oder auch mal ein gemeinsamer Kinobesuch – reflektiert man sich und sein Handeln automatisch selbst. Dies erkannte ich im Lehrerberuf als zu häufig, wenn Schülern mit alltäglichen Problemen auf mich zukamen.
Mit dieser Idee möchte ich weder die Arbeit der aktiven Selbsthilfegruppen negieren, noch die Kompetenz der Diabetes-Schwerpunktpraxen als Koordinationsstellen für das Diabetesmanagement in Frage stellen. Trotzdem gibt es leider Themen, die nur jemand versteht, der selbst von der Krankheit betroffen ist und diese Probleme bestenfalls selbst bestreiten musste. Auf der anderen Seite könnten sich auch dem Diabetes-Paten neue Erkenntnisse eröffnen, denn durch die gegebene Hilfestellung – in welcher Form auch immer, sei es nun Skype, E-Mail oder auch mal ein gemeinsamer Kinobesuch – reflektiert man sich und sein Handeln automatisch selbst. Dies erkannte ich im Lehrerberuf als zu häufig, wenn Schülern mit alltäglichen Problemen auf mich zukamen.
Gleichwohl ich nicht an dem Projekt teilnehmen kann – mit 17 zählt man wohl nicht mehr zum “Kindesalter” – finde ich es wert, unterstützt und / oder nachgeahmt zu werden.
Wenn Sie selbst schon eine Art “Diabetes-Pate” sind, wäre ich über einen kleinen Bericht Ihrer Erfahrungen sehr dankbar.




ich habe seit dem 15.05.1967 diabetes habe seit dem viel durch gemacht mit schocks kommas ich bin 46 jahre alt geboren wurde ich 1966 aber worauf ich persönlich stolz bin habe noch keine neben erkrankungen wegen der Augen und so weiter
ich denke auch, dass dieses pojekt eine super sache ist. interesse scheint auf jeden fall da zu sein, sei es von seiten der helfer/paten oder auch von seiten betroffener eltern. das haben wir bei den zugriffen auf den geteilten link von diabetes-kids auf der fb seite deutlich gesehen.
ich bin immer noch am überlegen ob ich mich anmelden, bzw. ich werde es tun. selber im alter von 10 jahren an diabetes erkrankt, weiß ich nur zu gut wie es sich anfühlt ein wenig “anders” als die anderen zu sein.
Vielen Dank für den guten Artikel.
Nähere Informationen zum Diabetes-Paten Projekt von Diabetes-Kids gibt es unter http://www.diabetes-kids.de/diabetes-paten-gesucht.
Eine Liste mit bereits registrierten Diabetes-Paten ist unter http://www.diabetes-kids.de/diabetes-paten zu finden.
Wollte man anfragen, weshalb mein Kommentar vom 12.Jan. nicht freigeschaltet wird??
Grüße
Michael Bertsch